Der Pleronaut erzählt
Hallo, ich bin Johannes.
Ich bin Pleronaut.
Bestatter, Trauerredner – und Reisender auf der Suche nach Erkenntnis.
Als Bestatter und Trauerredner begegne ich dem Tod nicht als abstrakter Idee. Ich erlebe, wie Namen, Rollen und Lebensgeschichten plötzlich an ihre Grenze kommen. Daraus wuchs die Frage, die mich bis heute begleitet: Wer bin ich vor dem Tod?
Ich erzähle hier nicht die Wahrheit für alle. Ich erzähle meinen Weg. Vielleicht findest du darin eine Spur zu deinem eigenen.
Die Wurzeln meiner Geistreise
Gnosis verstehen – und dich selbst entdecken
Die Gnosis begleitet meinen Weg: die Suche nach Erkenntnis, nach dem inneren göttlichen Licht und nach der eigenen geistigen Herkunft. Was meinten die Gnostiker mit dem Pleroma? Was beschäftigte die Katharer und Bogomilen? Und welche Fragen daraus berühren uns heute?
Unter «Gnosis verstehen» findest du verständliche Erklärungen und Hintergründe. Dazu erzähle ich, wie daraus meine heutige Bildsprache des Pleronauten entstanden ist.
Was ist ein Pleronaut?
Ein Pleronaut ist ein Mensch, der sich auf die Suche nach seinem wahren Wesen macht. Im gnostischen Verständnis trägt er ein inneres göttliches Licht in sich. Wir nennen es EPI.
Dieses Licht erinnert ihn daran, dass seine Herkunft und seine wahre Heimat über die sichtbare Welt hinausreichen: zum Pleroma, der göttlichen Fülle.
Seine Reise beginnt deshalb mit einer Frage:
Wer bin ich – bevor ich sterbe?
Der Weg nach Hause führt nach innen. Mit offenen Fragen, eigener Erkenntnis und genügend Humor, um sich selbst und diese Welt nicht allzu ernst zu nehmen.
Die entscheidende Frage
Gibt es ein Leben nach dem Tod?
Viel wichtiger ist:
Wer bin ich vor dem Tod?
Nach der Lehre des Pleronauten ist Selbsterkenntnis der Schlüssel zur Heimkehr: Wer sein wahres Wesen und seinen göttlichen Ursprung erkennt, versteht auch, welchen Wächtern er in der geistigen Welt begegnet. Er kann ihren Einfluss durchschauen und erkennen, was ihn auf seinem Weg festhält.
Nur wer weiss, wer er wirklich ist, kann an den Wächtern vorbeigelangen und ins Pleroma eingehen – in die göttliche Fülle, seine wahre Heimat. Deshalb beginnt die Heimreise schon im Leben: mit der Erkenntnis des eigenen inneren Lichts, das wir EPI nennen.

Das ist die zentrale Lehre des Pleronauten:
Erkenne, wer du bist – bevor du stirbst.
MISSION ERKENNTNIS!
Start im Basecamp. Im Flug kehrt die Erinnerung zurück. Oben wartet die Erkenntnis – und ein Kaffee für den glücklichen Pleronauten.
Humor gehört zur Mission
Erkenntnis darf lachen.
Das Thema ist ernst. Der Pleronaut muss es nicht immer sein.
Erkenntnis muss nicht mit ernster Miene daherkommen. Der Pleronaut darf lachen, stolpern und oben zuerst einen Kaffee trinken. Humor macht die Reise nicht oberflächlich – sondern menschlich.
Für den Pleronauten ist Humor überlebenswichtig – und seine stärkste Waffe. Er nimmt der Angst ihren Schrecken und hilft uns, auch über uns selbst zu lachen. Darum gehört Humor zur Ausbildung jedes Pleronauten. Denn wer sich auf die Suche nach Erkenntnis macht, sollte eines immer an Bord haben: die Fähigkeit, sich selbst und diese Welt nicht allzu ernst zu nehmen.
PLERONAUTEN-PILOTSEMINAR
Was bringen dir 100'000 Follower,
wenn du dir selbst nicht folgst?
Ich erzähle meinen Weg. Du prüfst deinen.
An diesem persönlichen Wochenende erzähle ich von meinen Erfahrungen und gebe Raum für deine eigenen Fragen. Wir begegnen uns in einer kleinen Gruppe – mit ehrlichen Gesprächen, praktischen Erfahrungen und einem Lächeln unter dem Helm.
Die Nase voll von Gurus und Techniken?
Gut. Ich gebe dir keine Wahrheit, die du übernehmen sollst. Ich erzähle, was ich entdeckt habe – und du prüfst selbst, was davon für dich stimmt.
Kein starrer Stundenplan, keine geheimnisvollen Einweihungen und kein geistiger Rang. Eine kleine Gruppe, ehrliche Gespräche, verständliche Bilder und praktische Erfahrungen.

Mein Buch
DER PLERONAUT
DIE GEISTREISE
In diesem Buch habe ich meinen Weg in eine einfache Bildsprache übersetzt: Der Körper ist der Raumanzug, die Seele die Bord-SIM und der Geist der eigentliche Reisende. Ernst im Kern – aber mit einer frechen Schlange und einem Lächeln unter dem Helm.
Eine Minute Geistreise
Die eine Übung, die mir geblieben ist
Auf meinem Weg wurde die Zeugenübung zum einfachsten Zugang: Ich betrachte meinen Raumanzug für einen Moment wie von aussen und frage mich:
Wer bemerkt diese ganze Szene?
Du brauchst dafür nichts zu glauben und nirgendwohin zu reisen. Ein bewusster Augenblick genügt.
Du bist nicht der Raumanzug.
Aber solange du ihn trägst: Trag ihn mit Stil.
Willkommen zurück, Pleronaut.