Der Pleronaut – eine Lebensphilosophie
Der Pleronaut ist eine Lebensphilosophie. Sie erzählt, inspiriert von der Gnosis und der Stoa, von einem geistigen Reisenden, der vergessen hat, woher er kommt.
Seine ursprüngliche Heimat ist das Pleroma – die göttliche Fülle beim wahren Gott. Ein Funke dieses Ursprungs lebt in ihm.
Doch in dieser Erzählung halten der Demiurg und seine Archonten den Reisenden in einer Welt gefangen, deren Betrieb seine göttliche Lebenskraft benötigt. Sein menschlicher Körper ist darin sein Raumanzug. Er ermöglicht ihm das Leben unter diesen Bedingungen und bindet ihn zugleich an die Bedürfnisse und Grenzen dieser Welt.
Die Gefangenschaft wird durch das Vergessen aufrechterhalten. Der Reisende soll sich vollständig mit seinem Körper, seinen Gedanken und seiner Lebensgeschichte identifizieren. Er soll vergessen, wer er ist und woher er kommt. Solange seine Aufmerksamkeit in Angst, Konkurrenz und ständiger Beschäftigung gebunden bleibt, steht seine Kraft dieser Maschinerie zur Verfügung.
Wenn die Reisenden ihren göttlichen Ursprung wiedererkennen, verliert die Maschinerie ihre Energieversorgung. Würden alle erwachen, käme sie in dieser Erzählung zum Stillstand und würde sich auflösen.
Hier beginnt der Weg des Pleronauten.
Er wird sich seiner Gefangenschaft bewusst und beginnt, ihre Mechanismen zu durchschauen. Sein Bordcomputer ist voller erlernter Programme: Erwartungen, Überzeugungen, Gewohnheiten und Ängste. Der Pleronaut lernt, diese Programme wahrzunehmen und zwischen einem Ereignis und seiner Reaktion einen Moment Freiheit zu finden.
Dabei behält er seinen Humor: Mein Bordcomputer meldet schon wieder Weltuntergang. Dabei hat bloss jemand meine Meinung nicht geteilt.
Er bewegt und pflegt seinen Körper, setzt Grenzen, handelt mutig und begegnet anderen mit Mitgefühl. Er darf Gefühle haben, Fehler machen und seinen Kurs korrigieren. In der Stille, durch Selbstbeobachtung und Geistreise erkundet er sein inneres Erleben.
Erkenntnis bedeutet für ihn, die Täuschung zu durchschauen und sich an seinen göttlichen Ursprung zu erinnern. Darin liegt für ihn die Möglichkeit der Befreiung und der Rückkehr ins Pleroma.
Der Weg des Pleronauten beginnt mitten im Alltag: Er bemerkt, was ihn vereinnahmt, welche Programme ihn steuern und wo er bewusst entscheiden kann. Er erkennt seinen Autopiloten und übernimmt selbst das Steuer.
Dahinter steht die Leitfrage: Wer bin ich vor dem Tod?
Der Pleronaut ist ein Reisender auf dem Weg zurück – und lebt schon heute als jemand, der sich erinnert.
Der Pleronaut erzählt
Hallo, ich bin Johannes.
Ich bin Pleronaut.
Bestatter, Trauerredner – und Reisender auf der Suche nach Erkenntnis.
Als Bestatter und Trauerredner begegne ich dem Tod nicht als abstrakter Idee. Ich erlebe, wie Namen, Rollen und Lebensgeschichten plötzlich an ihre Grenze kommen. Daraus wuchs die Frage, die mich bis heute begleitet: Wer bin ich vor dem Tod?
Ich erzähle hier nicht die Wahrheit für alle. Ich erzähle meinen Weg. Vielleicht findest du darin eine Spur zu deinem eigenen.
Gnosis und Stoa entdecken
Die Gnosis prägt meine Fragen nach Herkunft und Erkenntnis. Die Stoa begleitet mich im Alltag: bewusst handeln, gelassen bleiben und loslassen lernen.
Die drei Freunde des Pleronauten kennenlernen · Hintergründe zur Gnosis
PLERONAUTEN-PILOTSEMINAR
Was bringen dir 100'000 Follower,
wenn du dir selbst nicht folgst?
Ich erzähle meinen Weg. Du prüfst deinen.
Ein persönliches Wochenende in einer kleinen Gruppe: ehrliche Gespräche, praktische Erfahrungen und Raum für deine Fragen – mit einem Lächeln unter dem Helm.
Die Nase voll von Gurus und Techniken?
Ich erzähle, was ich entdeckt habe. Du prüfst selbst, was davon für dich stimmt.

Mein Buch
DER PLERONAUT
DIE GEISTREISE
In diesem Buch habe ich meinen Weg in eine einfache Bildsprache übersetzt: Der Körper ist der Raumanzug, die Seele die Bord-SIM und der Geist der eigentliche Reisende. Ernst im Kern – aber mit einer frechen Schlange und einem Lächeln unter dem Helm.
Du bist nicht der Raumanzug.
Aber solange du ihn trägst: Trag ihn mit Stil.
Willkommen zurück, Pleronaut.